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Pädagogisches Konzept


Der Katholische Kindergarten St. Jakobus d.Ä. in Neukirchen ist eine zweigruppige Einrichtung und wird von 45 Kindern im Alter von 2 bis zum Schuleintritt besucht.

Gruppenformen unserer Einrichtung

  • Gruppenform I     (2 bis zur Einschulung)
  • Gruppenform III   (3 bis zur Einschulung)

Öffnungszeiten

Unsere Einrichtung ist täglich geöffnet von 7.15 bis 16.15 Uhr.

Durch die unterschiedlichen Buchungszeiten ergeben sich für die Familien unterschiedliche Öffnungszeiten:

  • 25 Stunden Betreuungszeit: Öffnungszeit: 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr
  • 35 Stunden Betreuungszeit im Block: Öffnungszeit: 7.15 bis 14.15 Uhr
  • 35 Stunden Betreuungszeit geteilt: Öffnungszeit: 7.15 bis 12.15 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
  • 45 Stunden Betreuungszeit: Öffnungszeit: 7.15 Uhr bis 16.15 Uhr

Das Team setzt sich aus 5 pädagogischen Mitarbeitern zusammen.

  • 1 Leiterin
  • 4 Fachkräfte
  • 1 Ergänzungskraft
  • 1 Ergänzungskraft als Jahrespraktikantin

 

Pädagogischer  Grundgedanke

Kinder sind geborene Entdecker, Forscher und Konstrukteure. Sie sind neugierig, wissensdurstig und begeisterungsfähig.

Wesentlicher Schwerpunkt unseres pädagogischen Konzeptes ist es, die kindliche Persönlichkeitsentwicklung gezielt ganzheitlich zu fördern. Wir möchten dabei auf die Individualität eines jeden Kindes eingehen und es in seiner sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Entwicklung verstehen und fördern. Die unterschiedlichen Entwicklungsbereiche ergänzen sich oder sind ineinander übergehend.

Im Alltag erfährt jedes Kind was soziale Kompetenz (= gutes natürliches Sozialverhalten) und emotionale Intelligenz (= Gefühle zu erkennen, nachzuempfinden und sie zu kontrollieren) bedeuten und es lernt, sich dementsprechend zu verhalten. Im Spiel machen Kinder elementare Erfahrungen und erwerben neues Wissen. Durch gemeinsame Interaktion werden soziale Fähigkeiten, Verhaltensweisen, Lernfreude und Offenheit für Neues entdeckt. Sie verarbeiten ihre Erlebnisse.

Für all das stellen wir den Kindern Raum, Zeit und Material zur Verfügung. Durch unterschiedliche Funktionsbereiche und Rückzugsmöglichkeiten innerhalb der Einrichtung, werden den Kindern Möglichkeiten geboten, ihre eigenen Spielideen zu verfolgen oder sich durch den Impuls oder die Hilfestellung der Erwachsenen ins Spiel hinein zu geben.

Der situationsorientierte Ansatz dient als Grundlage unseres pädagogischen Konzeptes. Die praktische und pädagogische Arbeit richtet sich nach den Grundsätzen der Bildungsvereinbarung NRW.

Zur Verwirklichung unserer pädagogischen Arbeit setzen wir den demokratischen und sozial - integrativen Erziehungsstil ein.

Unsere Beziehung zum Kind ist auf der partnerschaftlichen Ebene aufgebaut. Meinungen, Ideen und Entscheidungen der Kinder werden respektiert. Jeder Einzelne hat ein Mitspracherecht, Wünsche und auch Kritik können offene geäußert werden. Somit erwerben die Kinder im täglichen Miteinander soziale, demokratische und partnerschaftliche Verhaltensweisen.

Teiloffene Arbeit

Wir arbeiten in unserem Kindergarten teiloffen. Das bedeutet, dass jedes Kind zu einer Stammgruppe und den dazugehörigen Bezugserzieherinnen gehört und sich aber darüber hinaus in der ganzen Einrichtung bewegen kann.

Täglich in der Zeit von 9.00 bis 9.15 Uhr findet in den Gruppen ein Morgenkreis statt, in dem die Anwesenheit der Kinder überprüft wird, der Tag besprochen wird, Geschichten gelesen werden Spiele zu den verschiedenen Bildungsbereichen durchgeführt werden usw.

Im Anschluss daran haben alle Kinder die Möglichkeit in verschiedenen Funktionsbereichen (z.B. Rollenspielbereich, Bauecke, Turnhalle ...) in das Freispiel zu wechseln oder an gezielten Kleingruppenangeboten teilzunehmen. Das Frühstück nehmen die Kinder in ihren Gruppen frei ein.

Zum Abschluss des Vormittags treffen sich die Kinder wieder in ihrer Stammgruppe zum Abschlusskreis.

Kinder unter drei Jahren

Zu unserer pädagogischen Aufgabe gehört es, dass die Kinder sich geborgen und sicher fühlen. Sie werden erleben, dass sie von Erziehern und den Kindern angenommen werden. So werden sie aus dem Gefühl "hier kann nichts passieren" mutig ihren Weg beschreiten. Das heißt, die Kinder werden Freundschaften schließen, und sich in einem sicheren Umfeld selbst ausprobieren und experimentieren. Dafür bieten wir den nötigen Rahmen. Dazu gehört auch, dass das Kind ausreichend Zeit, Raum und Aufmerksamkeit zur Verarbeitung des Erlebten bekommt.

In unserer Einrichtung befindet sich zur Zeit eine Gruppe mit Kinder unter drei Jahren mit ca. 20 Kindern. In dieser Gruppe werden bis zu 6 Kinder im Alter von 2 - 3 Jahren betreut. Die zusätzlichen Plätze stehen Kinder bis zur Einschulung zur Verfügung.

Altersmischung bietet einige Vorteile für die jüngsten. Die Kleineren lernen von den Größeren spielerisch eine faszinierende Welt kennen. Durch Zusehen und Nachahmen, durch Ausprobieren und Entdecken. Wir unterstützen die Kinder bei diesen Entwicklungsschritten altersgerecht und individuell.

Unsere Räumlichkeiten sind auch auf die Bedürfnisse der Kinder des U3 – Bereiches besonders zugeschnitten. Das heißt u.a. altersgerechte Spielmaterialien, genügend Spielteppiche, eine Hochebene. Es gibt einen eigenen Hygiene - und Pflegebereich zum Wickeln sowie ausreichend Platz zum Ruhen, Schlafen und Zurückziehen.

Die Eingewöhnungsphase ist eine sehr wichtige zu Begin der Kindergartenzeit für das Kind. Die Eltern - Kindbindung ist in den ersten Lebensjahren enorm wichtig. Wir bieten Eltern und Kindern die Basis für eine individuelle Eingewöhnung und einen vertrauensvollen Beziehungsaufbau. Wir arbeiten nach dem Berliner Modell. Das bedeutet eine Schritt für Schritt - Eingewöhnungsphase. Zunächst bleiben Mutter oder Vater die ersten Male als sicherer Rückhalt noch vor Ort in der Gruppe. Nach und nach kann sich das Kind durch die intensiver werdenden Kontakte zu den anderen Kindern und uns Erziehern lösen. Sinn und Ziel der Eingewöhnungsphase ist die allmähliche Lösung von vertrauten Bezugspersonen und der Aufbau einer stabilen Beziehung zu der Erzieherin in der Gruppe, die die Bezugsperson des Kindes sein soll. Ganz wichtig ist: Das Kind selbst bestimmt das Tempo und die Art und Weise des Beziehungsaufbaus.

" Erzähle mir, und ich vergesse.
Zeige mir, und ich erinnere mich.
Lass mich tun, und ich verstehe".
Konfuzius